SuCess - Supply Chain Efficiency and Sustainability zeigt die Zukunft der Logistik. Globales, effizientes und nachhaltiges Supply Chain Management bietet für Industrie und Handel ein enormes Wettbewerbspotential, das es zu erschließen gilt. Der Blog SuCess beschreibt neueste Entwicklungen und Trends im spannenden Umfeld des Supply Chain Managements und stellt Best Practices der erfolgreichsten Unternehmen vor.

SuCess - Supply Chain Efficiency and Sustainability

Freitag, 15. November 2013

Supply Chain Trends auf dem Ulmer Logistik Meeting

Auf dem gestrigen Ulmer Logistik Meeting des BVL, bei dem auch ich anwesend sein durfte, wurden Supply Chain Trends und das Design von Logistik-Netzwerken näher beleuchtet. Unternehmensvertreter von Infineon und Llamasoft, sowie wissenschaftliche Mitarbeiter der Hochschule Ulm und des Fraunhofer Instituts berichteten von aktuellen Projekten und Herausforderungen im Umfeld des Supply Chain Managements. Besonders interessant war eine Umfrage unter den Zuhörern, die die Auswirkungen wirtschaftlicher, technologischer und gesellschaftlicher Entwicklungen auf das SCM einschätzen sollten. Hier die Ergebnisse:

Mittwoch, 13. November 2013

Together for Sustainability - Nachhaltige Lieferketten im Fokus

Initiative Together for Sustainability
Die Chemieunternehmen BASF, Bayer, Evonik Industires, Henkel, Lanxess und Solvay haben eine gemeinsame Initiative gegründet, um die Nachhaltigkeit in der Lieferkette zu verbessern. Ziel von "Together for Sustainability" ist die Entwicklung und Umsetzung eines globalen Programms zur verantwortungsvollen Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen und der Verbesserung der ökologischen und sozialen Standards bei Lieferanten. Die Nachhaltigkeit von Lieferanten soll demnach durch eine unabhängige Kommission beurteilt werden. Als Partner wurde EcoVadis ausgewählt, eine in Paris ansässige Ratingagentur für nachhaltiges Beschaffungsmanagement. 


Montag, 11. November 2013

Jute statt Plastik - Die EU erwägt ein Verbot der Plastiktüte

Plastiktüten am deutschen Strand
Vergangene Woche tauchte die Meldung in den deutschen Medien auf. Die EU will den Verbrauch der Plastiktüte deutlich einschränken, um auf die zunehmende Verschmutzung der Meere zu reagieren. Jedes Mitgliedsland muss hierzu allerdings gesondert aktiv werden, da eine EU-weite Richtlinie zu Verpackungsordnungen nicht existiert. Der Vorschlag der EU sieht vor, dass entweder eine Steuer auf den Verkauf der Plastiktüte erhoben wird, oder dass jedes EU-Land gar ein Verbot der Tüte durchsetzen kann.

Sonntag, 10. November 2013

SCM und Usain Bolt - wie passt das zusammen?

SCM: Schneller sein als Usain Bolt
Es hört sich an wie eine Dauerschleife - neue Studie, gleiches Ergebnis. Die Bundesvereinigung Logistik hat sich wieder einmal die Mühe gemacht, deutsche Unternehmen nach der Innovationskraft der Logistik zu befragen. Und ohne sarkastisch zu klingen, Logistiker sind sich einig über die Zukunft ihrer Branche. Es wird zu wenig investiert, aber das Potential ist riesig. Nun, welche Branche würde das nicht von sich behaupten. Ganz ehrlich, keiner spricht seinem Ressort die Zukunftsfähigkeit ab. Doch wie wird die Logistik in der deutschen Gesellschaft denn wahrgenommen - Zeitdruck, Unterbezahlung, Unpünktlichkeit, um nur drei Statements zu nennen. 

Mittwoch, 6. November 2013

Nachhaltiger Transport - Die Ökobilanz der Verkehrsträger

Regelmäßig berichte ich über den Carbon Footprint von Produkten und Dienstleistungen, also dem CO2-Fussabdruck, der während des gesamten Produktlebenszyklus entsteht. Dieser gibt Auskunft über die ökologischen Auswirkungen eines Produktes, angefangen von der Gewinnung der dafür benötigten Rohstoffe bis hin zum Verbrauch oder dem Recycling des benutzten Gutes. In meinem heutigen Post widme ich mich einem Teil der Lieferkette, nämlich dem Transport. Auch dieser verbraucht Energie und verursacht CO2-Emissionen - und natürlich lässt sich das berechnen. Das ist mittlerweile kinderleicht, beispielsweise auf dem Webportal von EcoTransIT.

Montag, 4. November 2013

Green Logistics steht vor enormen Herausforderungen bis 2030

Die Zukunft der Logistik sieht alles andere als schlecht aus. Hält man sich das globale Bevölkerungswachstum, die steigenden Einkommen in den Schwellenländern, sowie vielversprechende Entwicklungen in Teilen Afrikas vor Augen, braucht sich ein Logistiker keine Sorgen über Wachstumspotentiale seiner Branche machen. Bis zum Jahr 2030 wird sich der asiatische Raum zum Wachstumsmotor der ganzen Weltwirtschaft entwickeln. Zwei Drittel der Menschen wird dann in Städten leben, die Anzahl der Autos wird sich weltweit verdoppeln, ebenso wie der internationale Güterverkehr. Diese Zukunftstrends machen mich doch sehr misstrauisch, wie sich vor diesem Hintergrund nachhaltige Transportkonzepte durchsetzen sollen. Arte hat hierzu einen sehr sehenswerten Videobeitrag erstellt.


Dienstag, 29. Oktober 2013

Nachhaltiger Transport - Der ADAC Postbus als Bahn-Alternative

Ab 1. November 2013 rollt der ADAC Postbus auf deutschen Strassen. Auf zunächst fünf Strecken zwischen 24 deutschen Städten beginnt für den ADAC und die Deutsche Post ein neues Kapitel der Mobilitätsgeschichte. Der seit Jahresbeginn liberalisierte Fernbusmarkt wird damit um einen bekannten Anbieter reicher und stellt zunehmend eine Alternative zur Deutschen Bahn dar.

Samstag, 26. Oktober 2013

Nachhaltigkeit als Job-Kriterium für Young Professionals

Eine weltweite Umfrage der internationalen Managementberatung Bain and Company zeigt, dass die Relevanz von Nachhaltigkeit immer stärker in den Personalkontext rückt. Demnach spielt eine überzeugende Nachhaltigkeitsstrategie eine zunehmend bedeutendere Rolle bei der Rekrutierung und Bindung von Mitarbeitern - und das weltweit. Gerade der hart umkämpfte Nachwuchs stellt in dieser Hinsicht hohe Ansprüche an Arbeitgeber und möchte sich im Betrieb entsprechend engagieren. Ein Auszug aus den Ergebnissen:

Freitag, 25. Oktober 2013

Mehr Wettbewerbsfähigkeit durch nachhaltige Geschäftsmodelle

Einen interessanten Beitrag zu diesem Thema habe ich bei meinem Blog-Partner Karma Konsum gefunden. Laut der aktuelle Studie "Vorstände und Nachhaltigkeit" von Accenture und der UN Global Compact Initiative meinen zwei Drittel der befragten Vorstandschefs (CEOs), dass innerhalb der Wirtschaft zu wenig für die nachhaltige Entwicklung getan wird.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Über den Versuch die Welt zu retten - Letzter Teil: Bioäpfel

Die Ökobilanz von Bioäpfeln ist nicht so eindeutig wie man denkt
Die Deutschen lieben ihre Äpfel. Von den gut 80 Kilogramm Obst, die sich eine Durchschnittsfamilie pro Jahr in den Einkaufswagen legt, machen Äpfel allein ein Viertel aus - Tendenz steigend. Deutschland verfügt ja auch über beträchtliche Anbaugebiete, etwa am Niederrhein oder am Bodensee. Eine Million Tonnen Äpfel werden hier jedes Jahr gepflückt. Das sind ungefähr sechs Milliarden Stück, oder 75 Äpfel für jeden einzelnen von uns. Dennoch reicht die Ernte längst nicht aus um den Bedarf im eigenen Land zu decken. Knapp zwei Drittel werden importiert, etwa aus Südeuropa oder aus noch ferneren Ländern. Doch ist es ökologisch vertretbar einen Apfel zu verspeisen, der bereits um die halbe Welt gereist ist?

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Über den Versuch die Welt zu retten - Teil 5: Emissionshandel

Im Dezember 1997 kamen die Teilnehmer des Weltklimagipfels im japanischen Kyoto überein, dass der Himmel über uns nicht mehr als Gratis-Deponie missbraucht werden darf. Wer in der Atmosphäre seinen Dreck hinterlässt, sollte gefälligst Abfallgebühren zahlen - die Idee des Emissionshandels war auf dem Tisch. Beileibe keine neue Idee, da bereits Ende der sechziger Jahre kanadische Wissenschaftler das Problem der Luftverschmutzung mit handelbaren Zertifikaten bekämpfen wollten. Aber sei es drum, manchmal braucht die Politik eben etwas länger... 

Dienstag, 22. Oktober 2013

Der Materialismus und das Streben nach mehr Nachhaltigkeit

Ein interessanter Videobeitrag von Tim Kasser zum Thema Materialismus und dessen mögliche Auswirkungen auf unser tägliches Leben. In wie weit hat uns die Werbung wirklich im Griff und beeinflusst unsere Konsumentscheidungen. Ich kann nicht widersprechen, dass Werbebotschaften allgegenwärtig sind, und uns wohl auch häufig zu irrationalen Kaufentscheidungen verleiten. Doch behindert der Materialismus tatsächlich unseren Streben nach mehr Nachhaltigkeit - sehen Sie selbst.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Über den Versuch die Welt zu retten - Teil 4: EEG-Umlage

Erneuerbare Energien und deren Anteil an der Stromerzeugung 2011
Nun ist es soweit, Teil 4 meiner umweltpolitischen Serie folgt. Wie bereits angekündigt ist das heutige Thema die EEG-Umlage. 2004 verabschiedete die damalige Bundesregierung aus SPD und Grünen das Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG. Dieses Gesetz sollte den Ausbau der erneuerbaren Energien unterstützen. Wer sich eine Photovoltaikanlage auf Dach setzte, durfte den selbsterzeugten Strom für die nächsten 20 Jahre ins Stromnetz einspeisen und sich über eine garantierte Subvention freuen. Zu Beginn der EEG-Umlage lag der Fördersatz bei 57,4 Cent je Kilowattstunde, etwa 1000 Prozent mehr als damals in der Strombranche üblich. Somit also ein grandioses Geschäft für Investoren. 

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Über den Versuch die Welt zu retten - Exkurs Energiewende

Bevor ich mich wie angekündigt dem Thema EEG-Umlage widmen möchte, ein kleiner Exkurs in ein übergeordnetes Themengebiet. Da die Energiewende stark mit meiner umweltpolitischen Serie verknüpft ist, halte ich es für sinnvoll einen interessanten Überblick über dieses komplexe Thema bereitzustellen. 

Sehr anschaulich hat das die Leuphana Universität Lüneburg im Rahmen ihres explainity-Projektes vorgestellt, was ich hier gerne mit meiner Leserschaft teilen möchte. In Kürze folgt dann Teil 4 der Serie "Über den Versuch die Welt zu retten". 

Dienstag, 15. Oktober 2013

Über den Versuch die Welt zu retten - Teil 3: Biosprit

Anbau nachwachsender Rohstoffe in Deutschland
In dem heutigen Artikel meiner umweltpolitischen Serie widme ich mich dem Thema Biosprit. Seit dem Frühjahr 2011 ein stets aktuelles Thema - damals kam E10 auf den Markt, die erste neue Benzinsorte seit der Einführung von Bleifrei vor über 25 Jahren. Ich kann mich noch gut an die Einführung erinnern, als Umweltministerium, Mineralölkonzerne und der ADAC freudig verkündeten mehr "Bio ins Benzin" zu packen. Doch dann kam etwas überraschendes - wie bereits beim Dosenpfand machte der Bürger auch diesmal nicht mit und verweigert sich bis heute der neuen Benzinsorte.

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