Internationale Richtlinien zum Carbon Footprinting haben es aktuell noch schwer. Zwar existieren viele Ansätze, durchgesetzt hat sich bisher jedoch noch keine. Welchen Standard sollten Unternehmen zur Berechnung ihrer ökologischen Bilanz also wählen?
SuCess - Supply Chain Efficiency and Sustainability zeigt die Zukunft der Logistik. Globales, effizientes und nachhaltiges Supply Chain Management bietet für Industrie und Handel ein enormes Wettbewerbspotential, das es zu erschließen gilt. Der Blog SuCess beschreibt neueste Entwicklungen und Trends im spannenden Umfeld des Supply Chain Managements und stellt Best Practices der erfolgreichsten Unternehmen vor.
Montag, 26. März 2012
Montag, 19. März 2012
Wal-Mart is going green with "Sustainability 360"
About six years ago, Wal-Mart President and CEO Lee Scott gave his first presentation broadcast to over 1.5 million employees and each of its suppliers. He laid out a detailed summary regarding Wal-Mart's new sustainability initiative to make a positive impact and greatly reduce the impact of the company on the environment in order to become the most competitive and innovative retailer worldwide. Therefore, three very ambitious goals were created. Wal-Mart should
Samstag, 17. März 2012
Nachhaltigkeitspreis Logistik für AUDI AG
Ausgezeichnet wurde die AUDI AG von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) für ihre vorbildliche Ressourcenschonung entlang der Supply Chain. Der Preis bezieht sich insbesondere auf Logistikprojekte mit ökologischen und ökonomischen Vorteilen. AUDI hat in diesem Bereich bereits jahrelange Erfahrung und setzt beispielsweise auf den Transport per Schiene und ist Erstanwender des Ökoprogramms Eco Plus von DB Schenker.
Samstag, 10. März 2012
BSH setzt auf den Modal Split
Der Konsumgüterhersteller BSH (Bosch und Siemens Haushaltsgeräte) setzt an den Standorten Giengen und Nauen auf ein neues Logistikkonzept, welches die Verkehrsträger LKW, Bahn und Schiff unter Kosten- und Umweltaspekten optimal kombiniert. Gemeinsam mit dem Logistik-Dienstleister DHL sollen künftig allein am Standort Nauen 400.000 Haushaltsgeräte mehr als bisher mit der Bahn in Richtung Seehäfen für den Export abtransportiert werden.
Samstag, 3. März 2012
SuCess Toolbox - Green Warehousing
Logisitk-Dienstleister werden seitens der Kunden immer stärker mit der Forderung nach umweltgerechten Logistikleistungen konfrontiert. In Zeiten stetiger Diskussionen um CO2-Emissionen, sowie der Suche nach Alternativen zu weltumspannenden Transportnetzwerken, treten nahe liegende Möglichkeiten in den Hintergrund. Gerade in der Logistikbranche liegt das Hauptaugenmerk zur Verringerung von Emissionen auf dem Güterverkehr entlang der Wertschöpfungskette. Natürlich ein lohnenswerter Ansatz, wobei hier in der Regel mehrere Partner involviert sind. Verlader, Spediteur und Kunde sollten gemeinsam an nachhaltigeren Transporten interessiert sein, jedoch auch anteilige Investitionskosten tragen. Spätestens hier scheiden sich häufig die Geister.
Dienstag, 28. Februar 2012
Delivering Tomorrow - Die Logistik im Jahr 2050
In Zusammenarbeit mit Vertretern aus Forschung und Wirtschaft veröffentlichte die Deutsche Post DHL am gestrigen Montag in Berlin ihre dritte Studie aus der "Delivering Tomorrow"-Reihe. Thematisiert wurden dieses Mal mögliche Zukunftsszenarien der Weltwirtschaft bis zum Jahr 2050 und den daraus resultierenden Konsequenzen für die Logistik. Der CEO der Deutschen Post DHL Frank Appel stellte insgesamt fünf Zukunftsbilder vor, denen weltwirtschaftliche Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte zu Grunde liegen:
Samstag, 25. Februar 2012
CO2-reduzierte Schiffstransporte durch Slow Steaming
Globale Güter- und Warenströme werden zu fast 90% per Schiff transportiert. Geschwindigkeit ist dabei ein bedeutender Wettbewerbsfaktor, gleichzeitig aber auch ein massiver Kostentreiber. Ein Containerschiff, das mit 25 statt 20 Knoten auf den Weltmeeren unterwegs ist, verbraucht etwa 40 Prozent mehr Treibstoff und verursacht die gleiche Menge zusätzlicher CO2-Emissionen. Diesen Aufpreis müssen Kunden bereit sein zu zahlen, jedoch wirken die sich auf Stückpreise von Massenartikeln nur sehr geringfügig aus. Trotzdem sollte die Transportbranche keineswegs lediglich den Ölpreis im Blick haben. Zukünftig werden ökologische Kosten eine stärkere Rolle spielen, zumal der Emissions-Zertifikatehandel für die Branche bereits heute zur Realität gehört. Politik und Gesellschaft werden höhere Preise einfordern und wahrscheinlich auch durchsetzen. Einzelne Unternehmen agieren daher bereits heute nachhaltiger.
Dienstag, 21. Februar 2012
Design for environment im Lackierprozess von BMW
Etwa zwei Drittel der produktbezogenen Herstellkosten werden bereits in der Entwicklungsphase eines Produktes festgelegt. Nahezu identisch verhält es sich mit den Umweltbelastungen, die durch dieses Produkt entstehen. Der gewählte Werkstoff, sowie die benötigten Verarbeitungsmaschinen haben direkten Einfluss auf die Umweltverträglichkeit des Konsumgutes. Das Design for Environment stellt eine Methode dar, die Umweltauswirkungen eines Produktes durch Anwendung spezieller Design-Kriterien in der Konstruktionsphase zu reduzieren. Solche Kriterien können z.B. eine hohe Energieeffizienz während der Herstellung, oder die Verwendung ökologisch unbedenklicher Rohstoffe sein.
Mittwoch, 15. Februar 2012
NGOs und die Gestaltung nachhaltiger Supply Chains
Erfolgsgeschichten bei der Gestaltung ökologiegerechter Wertschöpfungsketten gibt es in fast jeder Branche, jedoch schrecken viele Unternehmen vor der enormen Komplexität dieser Aufgabe zurück. Verständlich bei einem ersten Blick auf den Umfang von Lieferanten- und Kundennetzwerken. Allerdings bieten Partner außerhalb der Supply Chain Unterstützung an, allen voran NGOs wie Oxfam oder der WWF. Diese Organisationen bieten Zugang zu Wissen, welches unternehmensintern in der Geschwindigkeit, die vonnöten ist, nicht aufgebaut werden kann. Ganz wenige Unternehmen des produzierenden Gewerbes haben ausreichend Erfahrung auf den Gebieten Biodiversität, Ressourcenverbrauch in Zulieferländern oder Umweltrecht.
Samstag, 11. Februar 2012
SuCess Toolbox - Reverse logistics
Manchmal sind Nachhaltigkeitsthemen selbst für das gesamte Lieferantennetz eines Unternehmens zu groß. Ein Beispiel hierfür ist die Rückführungslogistik bzw. das Recycling. Eine einzelne Lieferkette erreicht unter Umständen nicht die nötige Größenordnung, um Wertstoffe effizient sammeln und wiederverwerten zu können. In so einem Fall ist es sinnvoll, mit den Lieferketten von Wettbewerbern zusammenzuarbeiten. Wenn mehrere Supply Chains das gleiche Material einsetzen, dieselben Ressourcen nutzen oder denselben Bedrohungen ausgesetzt sind, ermöglicht eine Kooperation innovative Lösungen.
Dienstag, 7. Februar 2012
Papagei, Elefant, Adler oder Koala - Welcher Nachhaltigkeitstyp ist ihr Unternehmen?
Unternehmen verfolgen ganz unterschiedliche Nachhaltigkeitsstrategien, die stark von Kunden und Wettbewerbern beeinflusst werden. Forscher der EBS Business School haben in Zusammenarbeit mit dem IT-Beratungsunternehmen Logica vier charakteristische Strategietypen herausgearbeitet, die an ein Pendant im Tierreich erinnern.
Freitag, 3. Februar 2012
Das CO2-Äquivalent - Messgröße zur Vergleichbarkeit von Supply Chains
Die Messung des Carbon Footprints logistischer Prozesse ist ein viel diskutiertes Thema. Dabei ist der Name Programm. Gemessen werden alle Kohlendioxid-Emissionen, die im Rahmen des betrachteten Prozesses entstehen. Klingt zunächst relativ einfach, jedoch treten bei dem Versuch einer exakten Berechnung schnell Grenzen auf.
Freitag, 27. Januar 2012
SuCess Toolbox - Gemeinsam Produktionsprozesse neu erfinden
Das heutige Best practice Beispiel handelt von einer Entwicklungskooperation des südkoreanischen Stahlkonzerns Posco mit seinem Anlagenhersteller Siemens, die es dem Stahlproduzenten ermöglicht den Weltmarkt nachhaltiger und kostengünstiger zu bedienen.
Samstag, 21. Januar 2012
German companies are resource efficiency experts
One of the main reasons for efficient use of resources is the dramatically increase of prices due to highly global demands. Especially fast growing countries like China or India are responsible for the high pressure on raw material prices. Within the last 10 years, prices for imported raw materials and energy increased more than 150% for the german industry. The consequences for industries that have to import 100% of raw materials needed for their production are tremendous. Some examples are copper, iron, nickel or cobalt.
Dienstag, 17. Januar 2012
SuCess Toolbox - Modal Split als Instrument für einen nachhaltigen Transport?
Einer der zentralen Handlungsfelder nachhaltiger Logistik ist zweifelsohne die Transportleistung, die einen wesentlichen Anteil an den globalen CO2-Emissionen verursacht. Etwa 90% der globalen Warenströme werden per Seefracht versendet, wohingegen innereuropäische Transporte zu einem großen Teil über den Straßenverkehr abgewickelt werden. Das Güterverkehrsaufkommen in Europa, das von Jahr zu Jahr auch aufgrund logistischer Strategien wie Just-in-Time oder Efficient Consumer Response kontinuierlich wächst, trägt inzwischen über 20% zu den CO2-Emissionen der Wirtschaftsunion bei. Eine Studie der Allianz pro Schiene zeigt deutlich, dass die Logistikbranche seit 1990 keine ausreichenden Anstrengungen unternommen hat, Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren, geschweige denn konstant zu halten. Viele Industriezweige, unter anderem auch Energieversorger könne hier eine wesentlich bessere Bilanz vorweisen.
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